Samstag, 29. Juni 2019

Rezension zu Dünenkind ♥

Hello ihr süßen! Ich habe endlich mal wieder einen Thriller gelesen, wuhuuu. Das Genre habe ich ehrlich gesagt im vergangenen halben Jahr komplett vernachlässigt. "Dünenkind" habe ich dann spontan von mainwunder als Rezensionsexemplar bekommen und das Buch hat mir das Genre definitiv wieder schmackhaft gemacht.


Titel: Dünenkind

Autor: Leonie Haubrich

Einband: meins als eBook ansonsten als Taschenbuch

Preis: 8,99 € 
 
Seiten: 204

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Nach Jahren kehrt Marissa wieder in ihre Heimat auf die Hallig zurück. Aber wird sie sie auch wieder lebend verlassen?

Eine Landschaft, in der Wasser und Land verschwimmen, rätselhafte Nebelformationen – Marissa hat dem Leben auf der Hallig den Rücken gekehrt und ist nach Italien ausgewandert. Als sie erfährt, dass ihr Vater nur noch wenige Monate zu leben hat, kehrt sie nach dreißig Jahren in die Heimat zurück, um Abschied zu nehmen. Aber dann verschwindet ihre 12-jährige Halbschwester Mia und Marissa stößt auf eine Mauer des Schweigens. Ihr wird klar, dass sie sich ihrem größten Trauma stellen muss: Einst haben ihre Freunde sie bei einem Initiationsritus an der Bake Blauortsand festgebunden, um eine Nacht allein bei Flut auf dem Hochsand zu überstehen. Holt ihre Vergangenheit sie wieder ein? Sie begreift, dass die Gefahr auch für sie längst nicht gebannt ist.


Wie schon oben erwähnt, habe ich mit "Dünenkind" endlich nach langem wieder einen Thriller gelesen und die Geschichte hat  mir erneut gezeigt, wie einen dieses Genre fesseln und mitfiebern lassen kann. 

Unglaublich gefallen hat mir die Aufteilung der Geschichte in das damalige Geschehen und in das heutige, das hat dem Buch eine mystische Stimmung geben, durch welche man immer weiterlesen wollte und langsam hat man dann immer mehr die Verbindungen verstanden.

Für die Protagonistin Marissa zählte damals das dazugehören in eine bestimmte Clique, doch das hatte seinen Preis: Als Mutprobe wurde sie an den Bake Blauortsand festgebunden, um eine Nacht allein bei Flut auf dem Hochsand zu überleben. In dieser Nacht sollte sich ihr Leben auf dramatische Weise ändern. Heute lebt sie soweit wie möglich  von Hallig weg, doch dann erkrankt ihr Vater und sie muss, an den für sie schlimmsten Ort, zurückkehren. Schon bald merkt sie, dass dort nichts normal ist und sie sich ihrer Vergangenheit stellen muss, zumal nun auch noch ihre kleine Halbschwester verschwunden ist..

Das Setting der Nordsee, des Watts und des Meers, konnte ich mir als Leser direkt vor Augen führen. Ein unglaublich schönes und doch auch gruseliges Setting, wenn man die Geschichte liest. Leonie Haubrich hat mich definitiv den Atem anhalten lassen und die Spannung wurde wie ein Sturm immer mehr aufgewirbelt. Ich habe bis zur letzten Seite mitgefiebert und fand die Story erschreckend und sehr gut aufgebaut.

Mit den Protagonisten bzw. allen Charakteren bin ich ehrlich gesagt nicht warm geworden. Die Bewohner der Insel handelten beispielsweise oft sehr komisch und nicht nachvollziehbar. Auch die Protagonistin handelte teilweise naiv und manchmal hätte ich sie gerne geschüttelt. Jedoch muss man manchmal eben genau hinsehen. 

Leider hatte die Geschichte auch nur 204 Seiten, für diese wurde aber einiges an Leseerlebnis geboten. Ich werde jetzt definitiv wieder öfter Thriller lesen und vielleicht auch bald wieder einen dieser Autorin, da "Dünenkind" mir Gänsehaut verpassen konnte.


Insgesamt ein spannender Thriller, der mich fesseln konnte. Zwar war es eine eher kurze Geschichte und ich hatte Probleme mit den Charakteren, diese müssen aber in einem Thriller ja nicht immer gezwungenermaßen sympathisch sein, oder? Auf jeden Fall hat mir das Setting sehr gut gefallen sowie die Idee der Story. Ein toller Thriller für zwischendurch oder den nächsten Urlaub an der Nordsee, wobei man da wahrscheinlich gute Nerven haben muss :D

Danke an das Mainwunder-Team für dieses Rezensionsexemplar!
Ich vergebe gerne 4 von 5 Sterne :) 


In Liebe, Meike.



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